Fachwörterlexikon
100Hz FluidMotion bidirect
FluidMotion bidirect ist ein exklusiver, volldigitaler und äußerst aufwendiger Bildverarbeitungsvorgang, der ergänzende Bildinhalte inhalts- und bewegungsabhängig errechnen und gleichzeitig eine Erhöhung der Bildwiederholrate durchführen kann. Zusammen mit dem 50Hz Originalbildmaterial werden diese durch FluidMotion bidirect neu errechneten Bildinhalte wechselweise und mit doppelter Frequenz – und somit mit 100Hz Bildwiederholrate - wiedergegeben.
Dadurch werden als Besonderheit bei FluidMotion bidirect auch bei vertikalen Kameraschwenks Bewegungsunschärfen und Nachzieheffekte möglichst minimiert, sodass einerseits ein sehr ruhiger Bildeindruck aber auch äußerst scharf abgegrenzte und sehr angenehm flüssige Bewegungsabläufe in höchster FullHD Qualität für Sie entstehen.
2x3 DoubleTriple Tuner
Der MINERVA 2x3 DoubleTriple Tuner verfügt über 2 unabhängige digitale Dreifachempfänger; also für 2xDVB-T (terrestrische Übertragung), 2xDVB-C (digitale Kabelübertragung) und 2xDVB-S/S2 (digitale Übertragung via Satellit). Auch der Empfang von analogen Programmen über Kabel und terrestrische Antenne ist möglich.
In Kombination mit einer eingebauten PVR Festplatte oder einer externen eSATA-Festplatte ist nicht nur die unabhängige Wiedergabe und Aufnahme von digitalen FullHD Programmen sondern auch zeitversetztes Fernsehen via TimeShift möglich.
3D Kammfilter
Ein 3D-Kammfilter wirkt vor allem bei ruhenden Bildpartien und trennt das Helligkeitssignal und das Farbsignal durch hochkomplexe digitale Rechenalgorithmen perfekt voneinander.
4in1 MultiTuner
Der MINERVA 4in1 MultiTuner kann digitale TV- und Radioprogramme über DVB-T (terrestrische Übertragung), DVB-C (digitale Kabelübertragung), DVB-S (digitale Übertragung via Satellit) sowie analoge Programme über Kabel und terrestrische Antenne empfangen. Zusätzliche Empfangseinrichtungen wie zum Beispiel Settopboxen oder Satellitenreceiver und deren Anschlusskabel und Fernbedienungen bleiben dem Endverbraucher in den meisten Fällen erspart.
6in1 MultiTuner
Der MINERVA 6in1 MultiTuner kann digitale TV- und Radioprogramme in HDTV-Qualität über DVB-T (terrestrische Übertragung) und DVB-C (digitale Kabelübertragung) empfangen. Auch der Empfang von DVB-S Signalen (digitale Übertragung via Satellit) und analogen Programmen über Kabel und terrestrische Antenne ist möglich. Zusätzliche Empfangseinrichtungen wie zum Beispiel Settopboxen oder Satellitenreceiver und deren Anschlusskabel und Fernbedienungen bleiben dem Endverbraucher in den meisten Fällen erspart.
7in1 MultiTuner
Der MINERVA 7in1 MultiTuner kann digitale TV- und Radioprogramme in HDTV-Qualität über DVB-T (terrestrische Übertragung), DVB-C (digitale Kabelübertragung) und DVB-S/S2 (digitale Übertragung via Satellit) empfangen. Auch der Empfang von analogen Programmen über Kabel und terrestrische Antenne ist möglich. Zusätzliche Empfangseinrichtungen wie zum Beispiel Settopboxen oder Satellitenreceiver und deren Anschlusskabel und Fernbedienungen bleiben dem Endverbraucher in den meisten Fällen erspart.
analoger Empfang
Alle MINERVA Fernseher bieten neben den standardmäßig integrierten oder erweiterbaren digitalen Empfangsmöglichkeiten immer den Empfang analoger TV-Signale über Antenne oder Kabel, sofern die entsprechenden Programme noch in analoger Empfangsqualität ausgestrahlt werden.
Auflösung
Auflösung ist die Anzahl der Bildpunkte (Pixel), die physikalisch zur Bilddarstellung zur Verfügung stehen. In der Regel wird diese in Breite x Höhe angegeben. Eine höhere Pixelanzahl bedeutet nicht zwangsläufig eine schärfere Darstellung - diese hängt sehr stark von der Beschaffenheit des eingehenden Quellsignals ab.
AV Eingang
Allgemeine, undifferenzierte Bezeichnung für Anschlüsse am Fernseher für Audio- und Video-Signale.
AV-PiP
Mit AV-PiP kann ohne zusätzliches Empfangsteil das Bild einer externen Signalquelle, wie z. B. das eines DVD-Players, gleichzeitig mit dem Fernsehbild dargestellt werden. Allerdings sind oftmals systembedingte Einschränkungen bei den Bildkombinationen üblich.
AVC
Die automatische Lautstärkeregelung (englisch: Automatic Volume Control) ist eine Komfortfunktion, die den Lautstärkeeindruck subjektiv für den Hörer gleichhält. Werbeunterbrechungen werden üblicherweise lauter übertragen, um Aufmerksamkeit zu erregen. Durch diese Funktion wird die Lautstärkeerhöhung vermieden.
Backlight
Die Komponenten zur Lichterzeugung in der LCD-Anzeige werden als Backlight bezeichnet. Die Aufgabe besteht darin, das Display von hinten flach, gleichmäßig und effizient zu beleuchten. Die Lichtquelle - bestehend aus Leuchtstoffröhren oder LEDs - ist beim Fernseher weiß, da die einzelnen Farbpixel der Anzeige in den Farben rot, grün und blau nur ihre jeweilige Farbe passieren lassen.
Common Interface (CI-Slot)
Das Common Interface ist eine standardisierte Schnittstelle. Durch Einschub geeigneter Entschlüsselungsmodule (Conditional Access Module) und einer freigeschalteten SmartCard lassen sich verschlüsselte digitale Programme nutzen.
DDC2B
Der Display Data Channel Version 2 Level B ist ein standardisiertes Kommunikationsverfahren zwischen dem Fernseher und einem PC oder einer Multimediaquelle. Dies ermöglicht einen Datenaustausch zum Beispiel über das VGA Kabel zwischen Fernseher und PC, sodass das Betriebssystem den Bildschirmtreiber automatisch installiert und konfiguriert (Plug & Play).
DoubleTriple Tuner
Der MINERVA 2x3 DoubleTriple Tuner verfügt über 2 unabhängige digitale Dreifachempfänger; also für 2xDVB-T (terrestrische Übertragung), 2xDVB-C (digitale Kabelübertragung) und 2xDVB-S/S2 (digitale Übertragung via Satellit). Auch der Empfang von analogen Programmen über Kabel und terrestrische Antenne ist möglich.
In Kombination mit einer eingebauten PVR Festplatte oder einer externen eSATA-Festplatte ist nicht nur die unabhängige Wiedergabe und Aufnahme von digitalen FullHD Programmen sondern auch zeitversetztes Fernsehen via TimeShift möglich.
DVB
Digital Video Broadcast DVB ist das standardisierte Übertragungsverfahren für digitales Fernsehen und interaktive Dienste wie zum Beispiel EPG, Teletext und weitere Zusatzdienste. Durch Datenkompression (MPEG-2 und für HDTV vor allem H.264) können im Vergleich zur analogen Fernsehübertragung mehr Programme pro Sendekanal übertragen werden. Die Qualität ist dabei vielfältig anpassbar: je stärker die Daten komprimiert werden, desto mehr Programme können gleichzeitig auf einem Sendekanal übertragen werden, im Gegenzug sinkt die Qualität oder steigt der Rechenaufwand.
DVB-C
Digital Video Broadcast via Cable. Digitales Modulationsverfahren für die Übertragung digitaler Fernsehsignale und Zusatzdienste in Kabelanlagen.
DVB-S
Digital Video Broadcast via Satellite. DVB-S bezeichnet das von DVB (Digital Video Broadcasting) für die Satellitenübertragung entwickelte digitale Modulationsverfahren. Ermöglicht den Empfang von digitalen Sat-Signalen.
DVB-T
Digital Video Broadcast Terrestrial. Dieses digitale Video-Übertragungsverfahren für Antennenfernsehen wurde in den letzten Jahren erfolgreich in vielen Ländern Europas eingeführt. Schrittweise wird mit diesem Verfahren das terrestrische Analogfernsehen abgelöst. Der Hauptvorteil von DVB-T gegenüber dem analogen Fernsehen ist die effektivere Ausnutzung des Frequenzspektrums, was mehr empfangbare Fernsehprogramme und Zusatzdienste bedeutet.
DVI
Digital Visual Interface. DVI definiert eine digitale Videoschnittstelle, ursprünglich zur Verbindung von PCs mit PC-Displays. Die digitalen Videodaten werden dabei über drei oder sechs serielle digitale Kanäle übertragen. Diese Schnittstelle ist bidirektional: das empfangende Display kann der Signalquelle seine Auflösung mitteilen, sodass die Videoauflösung immer bereits in der Signalquelle umgerechnet oder angepasst werden kann. Der DVI-Standard ist die Grundlage für die HDMI-Schnitstelle im Consumer-Bereich.
Dynamischer Kontrast
Durch komplexe Bildanalyseverfahren wird bei einem hohen Schwarz-Anteil im Bild die Leuchtkraft des Displays angepasst. Hierbei werden die so genannten Backlights automatisch gedimmt wodurch sich das Kontrastverhältnis kurzzeitig, also dynamisch, erhöht.
EDID 1.3
Extended Display Identification Data ist eine Datenstruktur, mit der Anzeigegeräte deren Eigenschaften und Möglichkeiten beschreiben. Beinhaltet sind Informationen zum Hersteller, über das Fertigungsdatum, über die Displaygröße und -auflösung, etc. Die Kombination von EDID und I²C- einem standardisierten Datentransferprotokoll - nennt sich Display Data Channel (DDC) in der Version 2.
EPG
Electronic Program Guide bezeichnet eine Programmübersicht ähnlich einer Fernsehzeitschrift, die sich laufend automatisch aktualisiert. Diese ist im Fernsehgerät integriert und stellt in einer Übersicht das aktuelle und zukünftige Programm nahezu aller Sender dar. Diese Programmübersicht beinhaltet mindestens den Titel, die Uhrzeit und die Dauer jeder Sendung. Zusätzlich können zu den einzelnen Sendungen kurze Beschreibungen des Inhalts angezeigt werden.
FluidMotion bidirect
FluidMotion bidirect ist ein exklusiver, volldigitaler und äußerst aufwendiger Bildverarbeitungsvorgang, der ergänzende Bildinhalte inhalts- und bewegungsabhängig errechnen und gleichzeitig eine Erhöhung der Bildwiederholrate durchführen kann. Zusammen mit dem 50Hz Originalbildmaterial werden diese durch FluidMotion bidirect neu errechneten Bildinhalte wechselweise und mit doppelter Frequenz – und somit mit 100Hz Bildwiederholrate - wiedergegeben.
Dadurch werden als Besonderheit bei FluidMotion bidirect auch bei vertikalen Kameraschwenks Bewegungsunschärfen und Nachzieheffekte möglichst minimiert, sodass einerseits ein sehr ruhiger Bildeindruck aber auch äußerst scharf abgegrenzte und sehr angenehm flüssige Bewegungsabläufe in höchster FullHD Qualität für Sie entstehen.
HDCP
High-bandwith Digital Content Protection HDCP ist ein Verschlüsselungsverfahren, das in Verbindung mit der DVI- oder HDMI-Schnittstelle eingesetzt werden kann. Auf diese Weise soll eine unerlaubte Aufzeichnung von dekomprimierten Videosignalen unmittelbar vor der Wiedergabe auf dem Display verhindert werden.HDCP ist der von den Filmstudios akzeptierte digitale Kopierschutz. Entsprechend geschützte Filme können über die digitalen Eingänge nur dargestellt werden, wenn die DVI- oder HDMI-Schnittstelle sowohl des Zuspielers als auch des Displays mit HDCP ausgestattet ist.
HDMI
High Definition Multimedia Interface HDMI ist der neue Standard für Anschlüsse bzw. Schnittstellen in der Unterhaltungselektronik. Bild- und Tonsignale werden rein digital in bisher unerreichter Brillanz und Qualität übertragen. Die HDMI-Schnittstelle hat ihren Ursprung in der DVI-Schnittstelle aus der PC-Technik und ist dazu videomäßig PIN-kompatibel. Sie baut auf dieser auf und erlaubt neben der Übertragung von RGB-Signalen auch die Übertragung von YUV-Komponenten sowie mehrerer Audiokanäle in komprimierter oder unkomprimierter Form. HDMI wird in Verbindung mit HDCP von der HDready-Spezifikation gefordert.
HDready
High Definition ready HDready ist ein Label, das von dem europäischen Industrieverband EICTA entwickelt wurde, um HDTV-fähige Displays für den Konsumenten eindeutig zu kennzeichnen. HDready verlangt für Displays eine minimale Auflöung von 720 Zeilen, die Wiedergabemöglichkeit verschiedener HDTV-Formate und die Implementierung der digitalen HDMI-Schnittstelle zusammen mit der Verschlüsselung HDCP sowie einer HD-tauglichen analogen Schnittstelle (üblicherweise YUV).
HDTV
High Definition Television (hochauflösendes Fernsehen) bezeichnet eine Vielzahl von Fernsehstandards, die sich gegenüber dem herkömmlichem Fernsehen (Standard Definition, SDTV) durch eine erhöhte vertikale und horizontale Auflösung auszeichnen. Aktuell sind Vertikalauflösungen von 720, 768 und 1080 Zeilen gebräuchlich. Die bisherigen Fernsehstandards PAL und SECAM bieten im Vergleich 576 Zeilen, NTSC sogar nur 480 Zeilen.
Hybrid-Tuner
Bezeichnet eine gemeinsame Empfangseinheit für analoge und digitale Programme. Diese kann neben analogen Kabel- und Antennensignalen auch ein oder mehrere DVB-Verfahren empfangen. Dadurch wird kein zusätzlicher Tuner oder eine Empfangsbox außerhalb des Fernsehers für digitales Fernsehen benötigt.
Kammfilter
Ein Kammfilter bezeichnet Filterschaltungen, die Frequenzspektren wie Helligkeits- oder Farbsignale, die nach einem festen Muster verschachtelt sind, wieder voneinander trennen können. In herkömmlichen Fersehgeräten geschieht diese Trennung durch einfache Filterschaltungen. Dabei bleiben allerdings in den getrennten Signalen Anteile der jeweils anderen Komponente enthalten, was unweigerlich zu Störungen führt. Kammfilter trennen beide Spektren nahezu störungsfrei. Das Ergebnis sind saubere Bildkanten und eine höhere Auflösung bei wenig bewegten Bildern.
Kindersicherung
Sperrt mit Hilfe einer persönlichen Code-Zahl ausgewählte Programmplätze oder das ganze Fernsehgerät vor unerlaubter Inbetriebnahme
MPEG2
MPEG2 (H.262) ist ein standardisiertes Verfahren zur Video(de)kodierung und Audio(de)kodierung mit Kompression und Datenreduktion. Große Verbreitung hat der Standard durch die DVD gewonnen, da darauf die Bildinhalte in MPEG2 kodiert sind. Auch die gängisten Varianten des digitalen Fernsehens (DVB-S, DVB-C, DVB-T) benutzen das MPEG2 Format zur Videokodierung und Komprimierung.
MPEG4 / H.264
H.264/MPEG-4 AVC ist ein weiterentwickelter Standard zur hocheffizienten Video(de)kompression. H.264 ist typischerweise etwa dreimal so effizient wie MPEG2 und ist auch für hochauflösendes Fernsehen (HDTV) ausgelegt. Vergleichbare Qualität zu MPEG2 Bildern ist somit etwa bei einem Drittel der MPEG2 Datenmenge erreichbar. H.264 ist weiters eines der obligatorischen Videokompressionsverfahren der HD DVD und des Blu-ray Standards.
Multi4in1-Empfangsmodul
Das Multi4in1-Empfangsmodul ist ein Hybrid-Tuner für MINERVA Fernseher, der, anders als die Hybrid-Tuner der meisten anderen Hersteller, neben analogen Signalen zusätzlich gleich drei verschiedene DVB-Verfahren (DVB-C, DVB-T und DVB-S) empfangen kann.
Das MINERVA Multi4in1-Empfangsmodul kann auf Wunsch in den MINERVA Fernsehern TOPAS digital, OPAL digital und ZIRKON nachgerüstet werden.
Now and Next
Ähnliche Funktion wie EPG, allerdings ohne Übersichtsdarstellung und somit eingeschränkt auf das aktuelle und nachfolgende Programm des gewählten Senders. Die dargestellte Programminformation beinhaltet den Titel, die Uhrzeit und die Dauer der Sendungen. Zusätzlich können zu den Programmen kurze Beschreibungen des Inhalts angezeigt werden.
NTSC
Das National Television Systems Committee ist eine amerikanische Institution, die das erste analoge Farbübertragungssystem für Fernsehsignale standardisierte. Der Begriff setzte sich später als Bezeichnung für dieses Fernsehsystem als solches durch, das vor allem in den USA verwendet wurde.
OSD
On Sreen Display Graphische Bedienoberfläche, die die Benutzerfreundlichkeit des Fernsehers erhöht. Sie dient zur Bedienung des Fernsehers und wird angezeigt um Einstellungen vorzunehmen oder Informationen darzustellen.
PAL
Phase Alternating Line Standartisiertes Verfahren zur Farbübertragung beim analogen Fernsehen in Westeuropa. Es wurde aus dem amerikanischen NTSC-Verfahren entwickelt, um dort auftretende, störenden Farbton-Fehler zu vermeiden.
PAT
Picture and Teletext Diese Funkton ermöglicht die gleichzeitige Darstellung von Fernsehbild und Teletext, üblicherweise nebeneinander angeordnet.
Perfect Clear
Spezielles Verfahren zur Optimierung des Bildeindrucks durch (dynamische) Veränderung des Kontrastes und des Gammawertes. Dadurch wird deutlich mehr Tiefenschärfe und Dynamik im Bild präsent.
PIP
Picture in Picture (Bild im Bild) Komfortfunktion zur gleichzeitigen Darstellung von zwei Bildsignalen, wobei das Hauptbild großflächig und das Nebenbild klein dargestellt wird. Diese Funktion ist sehr praktisch zur Überbrückung von Werbeunterbrechungen. Allerdings sind oftmals systembedingte Einschränkungen bei den Bildkombinationen üblich.
Rauschreduktion
Komplexe, dynamische Rechenverfahren und Filterungen um bei analogen Übertragungen unerwünschtes Rauschen zu verringern. Bildrauschen wird umgangssprachlich häufig auch als "Grieseln" bezeichnet.
Reaktionszeit
Die Zeit, in der Flüssigkristalle durch Anlegen einer Spannung vom inaktiven (Licht sperren) in den aktiven Zustand (Licht durchlassen/passieren lassen) wechseln. Je geringer die Reaktionszeit, desto schneller erfolgt der Bildaufbau, und somit ergeben sich weniger Bildartefakte. Unterschiedliche Angaben ergeben sich durch unterschiedliche Messverfahren: Nicht immer ist der Bereich von inaktiv zu aktiv den Farben Weiß und Schwarz zugeordnet, oft werden auch Schaltzeiten zwischen hellem Grau und dunklem Grau angegeben.
RGB
Beim RGB-Signal werden die vollständigen Bildinformationen in die Primärfarben rot, grün und blau zerlegt und einzeln übertragen. Gleichzeitig muss aber auch noch ein Synchronisationssignal übertragen werden. Anwendung findet diese Signalaufbereitung zum Beispiel bei Computern über den VGA Anschluss oder in der Fernsehtechnik über den SCART Anschluss. Qualitativ ist RGB besser als Video und S-Video, aber schlechter als YUV.
S-Video
Separate Video oder Y/C Bezeichnet das getrennte Übertragen von Helligkeits- und Farbinformationen, mit speziell ausgeführten Kabel- und Steckverbindungen. Es ermöglicht ein qualitativ besseres Signal als (Composite) Video, erreicht jedoch nicht die Qualität von RGB oder YUV.
SCART
Universelle Ein- und Ausgangsbuchse für Video-, S-Video- und RGB-Bildsignale sowie Tonsignale. Eine andere Bezeichnung für SCART-Anschlüsse ist EURO-AV.
SECAM
Séquentiel couleur à mémoire SECAM ist ein parallel zu PAL entwickeltes System zur schwarzweißfernsehkompatiblen Farbübertragung. Als analoge Fernsehnorm wird SECAM z.B. in Frankreich und Osteuropa verwendet.
SPDIF
SPDIF ist ein standardisiertes Verfahren zur Übertragung digitaler Audiosignale zwischen verschiedenen Geräten wobei mehrere Tonkanäle auf nur einer Leitung übertragen werden. Hierfür wird als Steckverbinder entweder ein Cinch-Anschluss, ein optischer TOSLINK-Anschluss oder ein optischer 3,5 mm Klinkenstecker verwendet.
SWAP-Funktion
Bezeichnet eine Komfortfunktion, die es möglich macht mit nur einer Taste zwischen den letzten zwei gesehenen Programmen zu wechseln. MINERVA Fernseher besitzen eine intelligente SWAP-Funktion, die zusätzlich zur Basisfunktionalität den Aufruf ihres Favoritenprogramms mit nur einem Tastendruck ermöglicht. Das Favoritenprogramm wird dabei automatisch durch ihr persönliches Fernsehverhalten selektiert.
Teletext
Teletext (oder auch Videotext) wird von vielen Sendern als Zusatzdienst zum Fernsehprogramm übertragen und beinhaltet Nachrichten, Informationen des täglichen Lebens wie Wetterberichte oder Horoskope und eine Vielzahl anderer Texte. Der Teletext wird über Seitennummern organisiert, wobei die Seiteninhalte rollierend mit dem Fernsehprogramm gesendet werden. Jede Seite wird wiederkehrend zirka alle 20 Sekunden übertragen. Deswegen dauert bei älteren Fernsehern oder bei Fernsehern mit kleinen Seitenspeichern der Aufbau der einzelnen Seiten oftmals sehr lange. MINERVA Fernseher beinhalten sehr große Seitenspeicher, sodass nach einmaligem Einlesen aller Seiten eines Programms kaum Wartezeiten beim Seitenaufruf wahrnehmbar sind.
VGA
Video Graphics Array Im PC-Bereich übliche Schnittstelle für analoge Videosignale. MINERVA Fernseher besitzen eine VGA-Schnittstelle um Bildsignale von Computern anzeigen zu können.
Video
umgangsprachlich für FBAS-Signale oder Composite Video Standardardsignalart für analoge Bildübertragungen im Heimgebrauch. Es liegt meistens in einem Standardfarbformat wie NTSC, PAL oder SECAM vor, ist aber bezüglich Bildrauschen und Auflösung deutlich schlechter als S-Video, RGB oder YUV.
Virtual Dolby
Virtual Dolby ist eine von Dolby Laboratories zertifizierte Technologie, die durch Verwendung von Dolby Pro Logic ein virtuelles Raumklang-Erlebnis mit nur zwei Lautsprechern erzeugt. Virtual Dolby gibt alle originalen Mehrkanal-Audioinformationen wieder und vermittelt dem Zuhörer den Eindruck, von zusätzlichen Lautsprechern umgeben zu sein.
YUV
Komponentensignal - wird oftmals auch als YPbPr oder YCbCr bezeichnet.
Qualitativ hochwertigste analoge Möglichkeit der Bildübertragung durch Aufsplittung des Videosignals in die Komponenten Y (Helligkeit), U (rot minus Helligkeit) und V (blau minus Helligkeit). Sorgt für eine Bildübertragung in Studioqualität. Darüber hinaus können Vollbild- und HDTV-Signale übertragen werden. Ein YUV-Eingang für hochauflösende Signale wird von der HDready-Spezifikation gefordert.
Zoll/inch
Bildschirmdiagonalen von Fernsehgeräten werden oftmals in Zoll (inch) angegeben, wobei 1 Zoll einer Länge von 2,54 Zentimeter entspricht. 32 Zoll ca. 81 cm, 37 Zoll ca. 94 cm, 42 Zoll ca. 107 cm